2001. Das Spritzenhäuschen von Turup

Turup Sprøjtehus, byggesæt fra Danscale

2001. Bausatz aus Resin. Preis: € 16,-

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Geschichte/über das Vorbild

Das Spritzenhäuschen von Turup wurde im Jahre 1866 erbaut und ist ein typischer Repräsentant für die vielen Häuser dieser Art, die in den fünischen Dörfern aufgebaut wurden, nachdem 1861 die Verantwortung für die Brandbekämpfung gesetzlich den einzelnen Gemeinden auferlegt wurde. Schon 1957 hatte das Freilichtmuseum “Das Fünische Dorf” (Den Fynske Landsby) eine Absprache mit dem westfünischen Dorf Turup getroffen, zu einem späteren Zeitpunkt deren Spritzenhaus kaufen zu können. Als jedoch die Zeit kam und das Fünische Dorf schließlich die Möglichkeit hatte, die Absprache zu realisieren, wollten die Bewohner von Turup ihr Spritzenhaus gerne als Versammlungsort und als Erinnerung an die alten Zeiten behalten, da noch weitaus mehr der gesellschaftlichen Funktionen durch die einzelnen Dorfgemeinschaften getragen wurden. Turup durfte sein Spritzenhäuschen natürlich behalten. Es wurde 1986 unter Denkmalschutz gestellt und das Fünische Dorf entschied sich schließlich 1988/89 dazu, eine genaue Kopie dieses Häuschens zu bauen, so wie es bei seiner Erbauung 1866 aussah. So wie im Fünischen Dorf hatte man damals auch in Turup das Spritzenhaus direkt neben dem Dorfteich errichtet, um möglichst guten Zugang zum Wasser zu haben.

Das Spritzenhaus des Fünischen Dorfes ist – genau wie sein Vorbild in Turup – aus sogenannten “Flensburger Steinen” grundgemauert, die flacher als die gewöhnlichen dänischen Ziegelsteine waren. Die Seitenwände sind mit Mauernischen ausgestattet, was man vermutlich tat, um Ziegelsteine zu sparen – insgesamt konnte man hierdurch ungefähr 400 Ziegelsteine einsparen. Das Haus wurde genutzt, um die öffentliche Brandspritze des Dorfes aufzubewahren. Heutzutage steht im Spritzenhaus des Fünischen Dorfes eine Brandspritze aus der Gemeinde Gestelev, die im Jahr 1896 in einer Brandspritzenfabrik in Odense produziert wurde.

Turup sprøjtehus

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